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Ukrainischer Weihbischof kommt am 18. Mai nach Bröleck

Weihbischof Radosław Zmitrowicz feiert mit uns die Heilige Messe und berichtet über die Situation in der Ukraine.

Der Krieg in der Ukraine bleibt das beherrschende Thema unserer Zeit. Friedensgebete und Mahnwachen gehören in diesen Tagen zu den regelmäßigen Veranstaltungen in unseren Kirchengemeinden.

Am Mittwoch, 18. Mai, wird Weihbischof Radosław Zmitrowicz aus der Ukraine in unseren Seelsorgebereich kommen, um aus erster Hand aus dem Kriegsgebiet zu berichten und gemeinsam Liturgie zu feiern. 

Bischof Zmitrowicz ist 59 Jahre alt und gehört zur Ordensgemeinschaft der Oblaten (OMI). Papst Benedikt XVI. hat ihn 2012 zum Weihbischof im Bistum Kamjanez-Podilskyj ernannt, das im Südwesten der Ukraine liegt und zu dem etwa 260.000 Katholiken gehören.

Weihbischof Zmitrowicz weilt ein paar Tage in Deutschland, um mit der Abteilung Weltkirche im Erzbischöflichen Generalvikariat in Köln sowie mit anderen kirchlichen Hilfsorganisationen den Aufbau eines soziales Bildungszentrums in seiner Heimat voranzutreiben, nicht zuletzt angesichts der Not des Krieges. 

Wir freuen uns, dass er den Wunsch geäußert hat, im Rahmen seines Aufenthaltes in Deutschland mit Gläubigen vor Ort ins Gespräch zu kommen. So wird er am 17. Mai in der Kirchengemeinde in Overath sprechen, um dann einen Tag später zu uns nach Bröleck zu kommen.

Er feiert am Mittwoch, 18. Mai, um 18.30 Uhr die Heilige Messe mit Friedensgebet in St. Josef, anschließend findet draußen vor der Kapelle eine Begegnung mit dem Weihbischof statt, in deren Rahmen er über die Situation in der Ukraine berichten wird. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, das Projekt des Weihbischofs kennenzulernen und ihn finanziell zu unterstützen. 

Alle sind herzlich eingeladen, den Ehrengast aus der Ukraine willkommen zu heißen und ihm in Bröleck zu begegnen.